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PRESSEMITTEILUNG
19.01.2012
CDU-Fraktion begrüßt Elternbefragung bzgl. der GS Remsede
„Der Elternwille ist der Maßstab für unsere Entscheidung“, betont der CDU-Fraktionsvorsitzende Johannes Eichholz nach dem Ergebnis der Ortsratssitzung in Remsede zur Entwicklung der Remseder Grundschule und lobt die professionelle Arbeit des neuen Ortsrates.
Der Ortsrat hatte am vergangenen Mittwoch einer breiten Öffentlichkeit die Entwicklung der Schülerzahlen mit möglichen Konsequenzen für die Schule vorgestellt.
Die CDU-Fraktion sieht weiterhin die große Bedeutung des Schulstandortes Remsede für den Ortsteil.
„Da es aber im Besonderen auch um die Kinder und deren Bildungschancen geht, geben die Remseder Eltern den Weg vor“, stellt Eichholz klar. „Vor diesem Hintergrund unterstützt die CDU-Fraktion die Initiative des Ortsrates ausdrücklich. Oberstes Ziel der CDU ist die beste Beschulung aller Bad Laerer Kinder.“
PRESSEMITTEILUNG
Ausgabe: Neue Osnabrücker Zeitung | Veröffentlicht am: 06.01.2012
„Kein Fracking im Osnabrücker Land“
rop Bad Laer
Bad Laer. „Es wäre politischer Irrsinn, das einfach so in Kauf zu nehmen!“ Mit Blick auf die Probebohrungen von Exxon Mobil in Bad Laer und Bissendorf nahm Thomas Uhlen, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, kein Blatt vor den Mund. Bei einer Ortsbesichtigung am Kleinen Berg bezog der Arbeitskreis Energie und Umwelt der Fraktion deutlich Stellung gegen das umstrittene Fracking.

Die Mitglieder des Arbeitskreises Energie und Umwelt der CDU-Kreistagsfraktion am Kleinen Berg. Foto: Petra Ropers
Transparente seien wichtig, reichten allein jedoch nicht aus, begründete Bad Laers Fraktionsvorsitzender Johannes Eichholz die Einladung der Orts-CDU an die Kreistagsfraktion. Denn eine rechtliche Handhabe seitens der Kommunen gibt es nicht: Die anvisierte Erdgasförderung am Kleinen Berg unterliegt dem Bergrecht. „Und Bergrecht ist Bundesrecht.“ Gegenüber der Gemeinde haben die zuständigen Behörden demnach nicht einmal eine Informationspflicht.
Dennoch stehen die betroffenen Kommunen nicht allein da, wie Bernward Abing, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Kreistagsfraktion betonte. Für die gesamte CDU/FDP/UWG-Gruppe gelte: „Wir erklären uns uneingeschränkt solidarisch mit den betroffenen Kommunen.“ Mit einem Beschlussvorschlag an den Kreistag will die Gruppe deshalb das Thema auf die Kreisebene heben und – mithilfe der drei Landtagsabgeordneten innerhalb der Fraktion – auch darüber hinaus.
Einwirkungsmöglichkeiten habe der Landkreis demnach vor allem über die Untere Wasserbehörde, die im Rahmen des Trinkwasserschutzes Einspruch gegen die umstrittene Fracking-Methode erheben könnte. Denn für die Gasförderung werden große Mengen an Grundwasser benötigt: „Sauberes Grundwasser ist jedoch unser wichtigster Rohstoff“, warnte Thomas Uhlen mit Blick auf die Landwirtschaft und die Heilbäder. „Und wo dieser Rohstoff fehlt, bleibt nur ödes Land zurück.“
In diesem Zusammenhang blickte die Fraktion auch kritisch auf die Forderung nach einer Haftung für eventuelle „Ewigkeitsschäden“: „Wir wollen gar nicht erst irgendwelche Ewigkeitsschäden.“ Zwar betonten die Mitglieder durchaus ihr Verständnis für die wirtschaftlichen Interessen von Exxon Mobil und für die Notwendigkeit, neue Energiequellen zu erschließen. Die Förderung fossiler Brennstoffe widerspreche jedoch dem Ansinnen des im Kreistag beschlossenen Masterplans Klimaschutz, der die Wertschöpfung im Osnabrücker Land durch den Einsatz regenerativer Energien sichern soll.
Als umweltpolitischer Sprecher fasste Thomas Uhlen das Signal an die Kommunen zusammen: „Eine Rohstoffgewinnung im Landkreis Osnabrück durch die umstrittene Fracking-Methode werden wir nicht unterstützen und Möglichkeiten prüfen lassen, wie wir uns gegen diese unkonventionelle Gasförderung wehren können.“
PRESSEMITTEILUNG
15.November 2011
Der Rohbau steht, der Dachstuhl ist errichtet

Die Bauarbeiten an der Geschwister-Scholl-Oberschule gehen zügig voran.
Um noch vor dem Wintereinbruch die Rohbaumaßnahmen weitestgehend abschließen zu können, legen sich die Handwerker mächtig ins Zeug und arbeiten auch schon mal am Wochenende.
So ist es möglich, dass bereits zwei Monate nach der Grundsteinlegung das Richtfest begangen werden konnte. Die Gemeinde Bad Laer hatte heute dazu als Schulträgerin und Bauherrin neben den am Rohbau beteiligten Handwerkern und Planern den neuen und ehemaligen Gemeinderat, das Schulpersonal sowie den Landkreis Osnabrück zu einer kleinen Feier eingeladen.
„Nach harten arbeitsreichen Tagen grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land. Und stolz und froh ist jeder heute, der tüchtig mit am Werk gebaut. Es waren wack`re Handwerksleute, die fest auf ihre Kunst vertraut“, sprach Zimmermann Christian Kavermann von der Zimmerei Maasmann aus Georgsmarienhütte den traditionellen Richterspruch, den er hoch oben auf dem fertigen Dachstuhl vortrug und mit dem anschließenden Wurf des Schnapsglases abschloss.
Dank war auch das Thema der Rede von Bürgermeister Holger Richard, der die Gäste auf der Baustelle begrüßte. Er bedankte sich bei den Ratsmitgliedern für die mutige und richtige Entscheidung, die große Investition zu stemmen, beim Landkreis Osnabrück, den Nachbarn für das Verständnis, bei den Handwerkern und Planern für das einvernehmliche Miteinander, und schließlich bei den Schülern, Eltern, Lehrern und der Schulleitung für die Geduld.
Quelle - Gemeinde Bad Laer
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